Opus 4 (2026)

Cello Bertram Brenig Opus 4 aus dem Jahr 2026 („Clara“).


Beschreibung: Wann immer es das Wetter zulässt, verlege ich meine Werkstatt nach draußen und arbeite in der Natur, dort, wo das Holz in seiner natürlichen Umgebung ist. Die Decke von op. 4 wurde aus etwa 20 Jahre gelagerten Klanghölzern einer Bergfichte mit einer Dichte von 0,4 g/cm³ (8 % FG) und relativ breiten, aber regelmäßigen Jahresringen gefertigt. Am rechten oberen Rand befindet sich eine optisch interessante, schmale Wachstumsstörung, die vermutlich durch einen Ast verursacht wurde. Die Zargen und der Boden bestehen aus sehr gleichmäßigem und schön geflammtem Bergahorn. Der Öl-Lack mit intensiven rot-braun Pigmenten verleiht op. 4 einen warmen, historisch anmutenden Glanz.


Korpuslänge (Boden): 770 mm

Oberbug: 370 mm

Mittelbug: 250 mm

Unterbug: 460 mm

Griffbrettlänge: 580 mm

Griffbrett: Ebenholz (rund)

Saitenlänge (schwingend): 695 mm

Steg: Belgisches Modell (Despiau®)

Wirbel: Wittner® Feinstimmwirbel

Saitenhalter: Kunstoff (Wittner®)

Saiten: Larsen Il Canone (medium)

Stachel: Carbon

Gesamtgwicht: 3230g


Op. 4 wurde im Dezember 2025 fertiggestellt und hat einen warmen und intensiven Klang.


Modell: Eigenes Modell Widmung: Psalm 150, 3-5


Bilder zur Entstehung von op. 4

Konstruktion und Modanalyse von op. 4

Klangbeispiel (Ombra mai fu, Händel)

© Atelier für Cellobau Bertram Brenig 2025

01.2026